Inflation und Sparen
Ein Festgeldangebot mit 3,5 % klingt attraktiv – aber wie viel bleibt nach Inflation wirklich übrig? Der Realzins liefert die ehrliche Antwort.
Inflation beschreibt den allgemeinen Anstieg des Preisniveaus. Für Sparer bedeutet das: Die gleiche Summe kauft in der Zukunft weniger als heute. Der Nominalzins muss daher um die erwartete Inflation korrigiert werden – so entsteht der Realzins.
Warum Nominalzinsen täuschen können
Ein Festgeldangebot mit 3,5 % Nominalzins bei 4,0 % Inflation ergibt einen Realzins von rund −0,5 %. Auf Vergleichsportalen wie Swiss-Zins-Vergleich sind meist Nominalzinsen angegeben – die reale Perspektive müssen Sparer selbst ergänzen.
Rolle der Notenbanken
EZB (Eurozone), SNB (Schweiz) und OeNB im EZB-System steuern über Leitzinsen indirekt auch Sparzinsen. Erwartete Inflationsziele liegen international häufig bei rund 2 %.
Was Sparer tun können
- Realzins statt Nominalzins bewerten
- Laufzeitstruktur an Zinserwartungen anpassen (Zinstreppe)
- Steuerliche Effekte berücksichtigen (Steuern auf Zinserträge)
Weitere Informationen zur methodischen Bewertung von Portalen finden Sie in der Swiss-Zins-Vergleich Review.
Bildungshinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich Bildungszwecken und stellt keine Anlage- oder Steuerberatung dar. Konditionen von Festgeldangeboten – auch bei Portalen wie Swiss-Zins-Vergleich – können sich jederzeit ändern. Prüfen Sie stets die Originalkonditionen der jeweiligen Bank.